Schon in jungen Jahren bin ich dem Yoga begegnet — zunächst leise, fast nebenbei, und doch hat es etwas in mir berührt, das ich damals noch nicht benennen konnte.
Eine innere Sehnsucht war schon immer da: das Verlangen, den Menschen in seinem tiefsten Wesen zu verstehen — jenseits von Masken, Gedankenmustern und äußeren Erwartungen.
Dieser Suche folgend habe ich Pädagogik und Erziehungswissenschaften studiert. Ich wollte verstehen, begleiten, erklären. Doch je mehr ich lernte, desto deutlicher wurde mir: Das Wesentliche lässt sich nicht allein mit dem Verstand erfassen. Es gibt eine Tiefe im Menschsein, die sich nicht in Konzepte fassen lässt — sondern erfahren werden will.
So begann meine Reise nach innen.
Eine Reise, die mich schließlich zur Yoga-Ausbildung führte — und damit zu einem Raum, in dem sich Wissen und Erfahrung, Körper und Bewusstsein, Stille und Lebendigkeit miteinander verbinden.
Yoga wurde für mich zu einem Weg des Erinnerns — daran, wer wir wirklich sind. Durch zahlreiche psychosoziale Aus- und Weiterbildungen sowie meine Arbeit mit Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen durfte ich immer tiefer eintauchen — in Begegnungen, Prozesse und in die stille Kraft, die in jedem Menschen liegt.
Bis heute gehe ich diesen Weg — nicht als Ziel, sondern als lebendige Erfahrung. Es ist ein Weg des Wachstums, des Loslassens und des immer tieferen Ankommens bei dem, was uns im Innersten verbindet.